Pflegeleitbild

Das Haus Hog´n Dor hat einen von allen Kostenträgern anerkannten Versorgungsvertrag für die vollstationäre Pflege, die Kurzzeitpflege und die Tagespflege (Nrd., Wef.). Diese beinhaltet die Pflegeleistungen sowie Abgrenzungen zwischen den allgemeinen Pflegeleistungen, den Leistungen für Unterkunft und Verpflegung und den Zusatzleistungen gemäß SGB XI.

Die Häuser Hog´n Dor sind privat geführte Pflegeeinrichtungen, in denen der Dienstleistungsgedanke an oberster Stelle steht. Dies vertritt der Träger über die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000 und die Qualitätsüberprüfung und –weiterentwicklung nach dem EFQM-Modell. Multiprofessionelle Teams arbeiten nach folgendem Motto und Leitsätzen:

Unser Motto:

Gemeinsam für Ihr Wohlbefinden

Unsere Leitsätze:

Führung und Eigenverantwortung erzeugen Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg

Uns ist die Zufriedenheit wichtig. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter, Sicherheit in ihren Entscheidungen zu gewinnen. Durch einen ehrlichen, toleranten und vertrauensvollen Umgang miteinander werden wir gemeinsam zu diesem Ziel gelangen und mit Eigenverantwortung führen.

Wir nutzen alle Möglichkeiten, um uns gemeinsam weiter zu entwickeln

Den Mitarbeitern werden umfangreiche Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, die sie nutzen, um sich weiter zu entwickeln. So trägt jeder in persönlicher Verantwortung und gegenseitigem Respekt zur Weiterentwicklung des Teams und zum Erfolg der Dienstleistung des Hauses Hog´n Dor bei.

Meine Aufgabe ist, die Zufriedenheit der Kunden zu sichern

Unsere Kunden sind zufrieden und wir wollen, dass es so bleibt. In der Verantwortung jedes einzelnen Mitarbeiters liegt es, diese Zufriedenheit durch sein Handeln zu erhalten. Jede Tätigkeit ist ein Teil des Ganzen! Dieses Bewusstsein erzeugt im Haus Hog´n Dor Kundenzufriedenheit.

Die Betreuung, Versorgung und Pflege unserer Bewohner wird über das AEDL Pflegemodell von Prof. Monika Krohwinkel (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens) geplant, durchgeführt und reflektiert. Dieses Pflegemodell und die Organisation in Bezugspflegegruppen ermöglichen den Mitarbeitern den Bewohner ganzheitlich und individuell zu betrachten und bedürfnisorientiert zu handeln.

Pflegemodell

Das Pflegemodell im Haus Hog´n Dor hat den Anspruch, nicht nur zu beschreiben und zu erklären, sondern vor allem auch ein Werkzeug zur Verfügung zu stellen, mit dessen Hilfe aktiv in den Alterungsprozess eingegriffen werden kann. Es geht also darum, Bedürfnisse der Bewohner zu erfassen, ggf. Defizite und Mängel auszugleichen und bestimmte Verhaltensweisen auszuwählen, um das Altern bestmöglich zu gestalten. Das heißt, daß das Alter nicht unverrückbar, nicht statisch, sondern Alter je nach den Bedürfnissen des älteren Menschen gestaltbar und veränderbar ist. Zur Unterstützung dieses Prozesses wurde die Bezugspflege eingeführt. Das Pflegemodell richtet sich nach den 13 AEDL´s (Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des täglichen Lebens) von Monika Krohwinkel.

 

Leistungsbereiche

Das Haus Hog´n Dor hat einen Versorgungsvertrag für die vollstationäre Pflege, die Tagespflege und die Kurzzeitpflege für die pflegerische Versorgung gemäß § 75 Abs. 1 SGB XI für das Land Schleswig-Holstein. Dieser beinhaltet die Pflegeleistungen sowie Abgrenzungen zwischen den allgemeinen Pflegeleistungen, den Leistungen bei Unterkunft und Verpflegung und den Zusatzleistungen gemäß § 75 Abs. 2 Nr.1 SGB XI.

Im Inhalt der allgemeinen Pflegeleistungen sind die im Einzelfall erforderlichen Hilfen zur Unterstützung, zur teilweisen oder zur vollständigen Übernahme der Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens oder zur Beaufsichtigung oder Anleitung mit dem Ziel der eigenständigen Durchführung der Aktivitäten, aufgelistet. Die Hilfen sollen auch diejenigen Maßnahmen enthalten, die Pflegebedürftigkeit mindern, sowie eine Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit und der Entstehung von Sekundärerkrankungen vorbeugen. Die Durchführung und Organisation der Pflege richten sich nach dem allgemeinen Stand der medizinischen und pflegerischen Erkenntnisse. Die Pflegeleistungen sind in Form der aktivierenden Pflege unter Beachtung der Qualitätsvereinbarungen gemäß § 80 SGB XI zu erbringen.

Zu den allgemeinen Pflegeleistungen gehören je nach Einzelfall folgende Hilfen:
1. Hilfe bei der Körperpflege
Ziel ist es, dass sich die körperliche Pflege an den persönlichen Gewohnheiten des Pflegebedürftigen orientiert.

2. Hilfe bei der Ernährung
Ziel ist es, eine ausgewogene Ernährung (einschließlich notwendiger Diäten) anzustreben. Der Bewohner ist bei der Essens- und Getränkeauswahl, sowie bei Problemen der Nahrungsaufnahme zu beraten.

3. Hilfe bei der Mobilität
Ziel ist die Förderung der Beweglichkeit und Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung. Die Anwendung von angemessenen Hilfsmitteln dient dem Ausgleich von Bewegungsdefiziten.

4. Soziale Betreuung:
Für die soziale Betreuung ist die Zielgebung, den Bewohnern einen Lebensraum zu gestalten, in dem die Führung eines selbstständigen und selbstbestimmten Lebens innerhalb und außerhalb der Einrichtung möglich ist bzw. dazu beizutragen, dies zu ermöglichen (dabei ist das oberste Ziel, Vereinsamung und Immobilität zu vermeiden, sowie eine Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit zu verhindern).

5. Medizinische Behandlungspflege
Ziel der medizinischen Behandlungspflege ist eine vom Arzt verordnete Behandlung oder Therapie ordnungsgemäß durchzuführen und eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erreichen.

6. Medizinische Krisenintervention
Ziel ist die sofortige Versorgung des Bewohners in Krisen- und Notfallsituationen.

Zum weiteren Leistungsangebot zählen:

1. Unterkunft und Verpflegung umfasst die Leistungen, die den Aufenthalt des Pflegebedürftigen in einer Pflegeeinrichtung ermöglichen, soweit sie nicht den allgemeinen Pflegeleistungen, den Zusatzleistungen oder den Aufwendungen für Investitionen nach § 82 Abs. 2 SGB XI zuzuordnen sind.

2. Die hauswirtschaftliche Versorgung umfasst die Haus- und Wäschepflege.

3. Die Wartung und Unterhaltung des Gebäudes, der Einrichtung und Ausstattung der technischen Anlagen, sowie Außenanlagen unterliegt dem technischen Dienst.

4. Hilfsmittel: Die Versorgung mit Hilfsmitteln fällt in den Leistungsbereich der gesetzlichen Krankenversicherung und wird bei Bedarf entsprechend der ärztlichen Verordnung vom Träger vermittelt. Sonstige Hilfsmittel stellt die Einrichtung zur Verfügung.

5. Therapeutische Leistungen: Zur Vermeidung und Minderung der Pflegebedürftigkeit können für den Bewohner ergänzende Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation (KG, Physiotherapie, Ergo- und Logopädie) in Betracht kommen.

6. Veranstaltungen und Aktivitäten: Die Bewohner können an Tagesveranstaltungen, Ausfahrten und Gemeinschaftsveranstaltungen jederzeit teilnehmen.

Weitere Leistungsbereiche des Hauses Hog´n Dor sind gerontopsychiatrische Wohnbereiche und eine Wohngruppe mit an Chorea Huntington erkrankten Menschen. Sie verfügen über ein spezielles Konzept. Informationen über durchgeführte Qualitätsprüfungen vom MDK finden Sie auf der folgenden Internetseite: http://www.pflegelotse.de